Über das Symposium

Forschungs- und Karrieremöglichkeiten werden von Beschäftigten in Forschung und Entwicklung in Unternehmen sehr unterschiedlich wahrgenommen. Dabei scheinen auch soziodemografische Faktoren wie Geschlecht eine Rolle zu spielen. So treten beispielsweise weibliche Beschäftigte seltener als Erfinderinnen europäischer Patente in Erscheinung als es gemäß ihrem Anteil an Beschäftigten in der Industrieforschung zu erwarten wäre. Weiterhin entspricht auch der Anteil weiblicher Führungskräfte in forschenden Unternehmen nicht dem Anteil entsprechend qualifizierter Frauen.

Das Symposium „Karriereverläufe in Forschung und Entwicklung - Bedingungen und Perspektiven im Spannungsfeld von Organisation und Individuum“ widmet sich vom 14.-15. März 2013 folgenden Themengebieten und Fragestellungen:

  • Welche individuellen und strukturellen Faktoren sind für Berufsverläufe und Karriereentwicklung von Ingenieur/innen und Naturwissenschaftler/innen entscheidend?
  • Wie können Maßnahmen im Bereich Personal und Organisation zur Chancengleichheit, insbesondere von Frauen, beitragen?
  • Wie kann ein Innovationsmanagement in Teams und Organisationen diversity-gerecht gestaltet werden?
  • Und wo finden sich nicht zuletzt Gemeinsamkeiten und Unterschiede hinsichtlich Karrierebedingungen für naturwissenschaftlich-technische Forscher/innen an Hochschulen einerseits und in der industriellen Forschung und Entwicklung andererseits?

Im Rahmen des Symposiums berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in drei Sessions über aktuelle Forschungsprojekte; in einer Postersession werden weitere Forschungsprojekte vorgestellt. Die Bandbreite der Vorträge und Poster reicht dabei

  • von Führungsstrukturen und beruflicher Segregation auf Betriebsebene und dem Erwerbsverhalten von Frauen im MINT-Bereich im europäischen Vergleich
  • über Karrieren in der industriellen Forschung sowie Exit- und Reentry-Strategien zwischen universitärer und industrieller Forschung
  • bis hin zu Themen wie Mentoring, ingenieurswissenschaftliche Forschungskulturen und Aufstiegshindernisse in medizinischen Forschungseinrichtungen.

Das Symposium bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und wissenschaftlich Interessierte verschiedener Disziplinen zusammen, um aus unterschiedlichen Blickwinkeln theoretische, konzeptionelle, methodologische oder empirische Aspekte im Kontext dieser Fragestellungen zu behandeln und jeweilige Befunde sowie offene Forschungsfragen zur Diskussion stellen.

Dieses Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union (Förderkennzeichen 01FP1121 und 01FP1122).

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